Über das Projekt

Die vorliegende Studie der Deutschen Telekom beschäftigt sich mit dem Thema »Zukunft der Arbeit«. Sie will Empfehlungen für den Umgang mit digitalen Technologien im Arbeitsalltag und insbesondere in der Zusammenarbeit mit Kollegen geben. Diese Studie knüpft damit an die eEtiquette an, die die Telekom 2010 als Verhaltensempfehlungen für den digitalen Lifestyle im Allgemeinen entwickelt hat.

Thema und Kontext

Unsere Arbeitswelt erlebt gerade einen so tiefgreifenden Wandel, wie zuletzt zur Zeit der Industriellen Revolution. Nicht nur Globalisierung, demographischer Wandel und die Entwicklung zur Wissensgesellschaft sind dabei wesentliche Treiber. Es sind vor allem digitale Technologien und Kollaborations-Werkzeuge, die die Art und Weise wie wir täglich arbeiten, grundlegend verändern. So ist die neue Arbeitswelt geprägt von z.B. permanenter Verfügbarkeit, Mobilität oder neuen Arbeitsformen. Organisationsstrukturen verändern sich, Grenzen lösen sich auf, es entstehen neue Freiräume und damit gleichzeitig auch nie da gewesene Unsicherheiten.

Aufbau und Umfang

In diesem Kontext hat sich ein interdisziplinäres Team der Telekom darüber Gedanken gemacht, wie sie den Menschen in der neuen digitalen Arbeitswelt Orientierung und Entscheidungshilfen an die Hand geben kann. Dazu hat die Deutsche Telekom unter der Verantwortung von Julia Leihener, Leiterin in der nutzerorientierten Forschung und Innovation bei der Telekom mit Unterstützung der Denkfabrik Good Friends die vorliegende Studie erstellt. Angefangen bei der Analyse von Meta-Trends, über Interviews mit Experten und Lead Usern, bis zu verschiedenen Workshops wurde unter Verwendung verschiedenster Methoden ermittelt, wie die digitale Zusammenarbeit konkret im Alltag aussieht, vor welchen Herausforderungen Arbeitnehmer und Arbeitgeber stehen, und welche Empfehlungen und Leitgedanken es für den effektiven Umgang mit diesen neuen Werkzeugen braucht.

Ergebnisse und Fortführung

Im Laufe der Studie wurde deutlich, dass die Menschen in einer Vielzahl von unterschiedlichen Situationen und in verschiedenster Hinsicht nach Orientierung suchen. In der Studie konnte jedoch nur eine begrenzte Zahl von Beschäftigungsformen, Berufstypologien und Arbeitssituationen berücksichtigt werden. Für diese wurden konkrete Empfehlungen erarbeitet: die eEtiquette@work. Diese Empfehlungen verstehen sich sowohl als praktische Entscheidungshilfen für den Arbeitsalltag, sowie als Impuls für den weiteren Diskurs zum Thema »Zukunft der Arbeit«.